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chinesischer Blauregen [Garten Pflanzen Pflege]
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[Mehr Information]
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chinesischer Blauregen
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Der chinesische Blauregen Wisteria sinensis blüht bei uns im April/Mai. Die japanische Form blüht etwas später.
Die Blüten der Wisteria sinensis verbreiten in ihrer Umgebung einen schwachen, angenehmen Duft.
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Ohne Frage sind Wisterien (richtiger Wistarien) die schönsten der
Schlingpflanzen (Lianen, Kletterpflanzen. Von den 9 Arten dieser Schmetterlingsblütler(Leguminosae)
(Nordamerika, Ostasien) wird im Garten Wisteria sinensis (Chinesische Wistarie, der
Blauregen, bis 10m hoch) und Wisteria floribunda (8m hoch) verwendet.
Letzter ist die Japanische Glycine, sie wurde um 1816 aus China bei uns
eingeführt. Die Farben der Blüten gehen je nach Sorte von Himmelblau über
Lila nach Weiß. Die längsten Blütentrauben (Infloreszensen) hat Wisteria
floribunda. Da sind die Blütenstände bis 30cm lang - bei Wisteria floribunda
macrobotrytis werden die Blüten bis 90cm lang! Diese Auslese hat lila Blüten
mit weiter Mitte.
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Die bekanntesten alten Sorten von Wisteria floribunda sind 'Alba' (weiß), 'Carnea'
(pastell-fleischfarben), 'Rosea' (kräftig rosa) und ' Violaceo-Plena' (violett
gefüllt).
Neuere Sorten sind 'Hobenii' (porzellanrosa), 'Shiro Naga' (weiß)
Die Triebe von W. floribunda sind übrigens linkswindend. Wisteria sinensis
windet sich rechts herum. Wistaria floribunda ist sehr frosthart und blühsicher!
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Die chinesische Wistarie, hat (grau-blaue) blaue Blüten. Als Sorte sind mir momentan nur 'Prolific'
(super-blau) bekannt und die
weiße Form: 'Alba'. Das Besondere des chinesischen Blauregen ist dessen zeitige
Blüte, die vor der japanischen Form im April/Mai erscheint.
Ein interessantes Zusammenspiel der Blüten ergibt sich mit Goldregen.
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Ähnlich der Wisteria sinensis ist Wisteria venuata. Ihre jungen Triebe sind
behaart. Die Blütentrauben sind relativ kurz, dafür sind die Einzelblüten sehr
groß.
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Die Pflanzen wachsen auf jedem Boden - je nahrhafter dieser ist, desto besser
blüht der Blauregen aber. Also könnte sicher durch zusätzliche Düngung die
Blütenpracht verbessert werden, also Phoshatdünger im April.
Wichtiger als Dünger ist für die Blüte jedoch ausreichend feuchter Boden im
Sommer. Dabei sollte natürlich keine stehende Nässe entstehen.
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Am besten wachsen und blühen Glyzinien in der Sonne. An Fassaden sind also die Südseiten optimal. An Häuserwenden benötigt der Blauregen eine Kletterhilfe. Das kann gespannter Draht sein oder ein stabiles Rankgitter aus Holz. Letztlich scheint mir der Standort ähnlich wie beim Clematis zu sein: Füße feucht und kühl - aber die Blätter in voller Sonne.
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Etwas aufwendig ist der Schnitt. Dieser ist vergleichbar mit dem Schnitt von Weinreben. Über die Jahre baut man ein Grundgerüst von Trieben auf, auf die dann der Jahresaustrieb auf wenige Augen zurückgeschnitten wird. Durch systematischen Schnitt kann man die Glyzinen auch zu blühenden Sträuchern formen. Dabei werden im Juli alle staksligen Triebe auf 15cm Länge eingekürzt.
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Glyzinien kannst du leicht durch Ableger selbst vermehren :-) Übrigens: benannt ist die Wisterie nach Caspar Wistar, Professor der Anatomie in Pennsylvania (1761-1818).
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Giftig! In den zweigen der Gehölze befinden sich Harze und Glykoside, die beim Menschen Magenbeschwerden, Durchfall und einen Kreislaufkollaps hervorrufen können.
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Wisteria sinensis
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Die Blüten der Wisteria sinensis. Wistarien wollen nicht zu mager stehen.
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die Weiße Form
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Wisteria floribunda 'Alba' mit langen schmalen Blütenrispen
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Glyzinien: ideal für Schattenlauben
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Glyzinienlaube mit hängenden Laternen. Für Glyzinenlauben ist sicher ein Grundgerüst aus Metall die beste Lösung. Ich denke, die Abstände der Gitterstangen ist mit 60 bis 80cm optimal.
Entlang jeder einzelnen Gitterstange sollte dann auch ein Haupttrieb der Glyzine gezogen werden, auf welche dann das Klettergehölz zurückgeschnitten wird.
Im folgenden Bild (Link) ist die Schattenlaube zwar super bewachsen, aber doch etwas zu verwildert.
Link:
Glyzinien-Schattenlaube
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